Viele Eingriffe (auch am Dickdarm oder Magen) können über die aus der Gallenblasenchirurgie bekannten laparoskopischen Technik, die „Schlüssellochchirurgie“, operiert werden. Die Vorteile der Laparoskopie sind nicht nur kosmetischer Natur. Die Patienten haben nach der Operation weniger Schmerzen, können sich schneller wieder normal bewegen und erleiden fast nie Wundinfektionen oder Narbenbrüche.

Minimalinvasive Chirurgie

Die medizintechnischen Fortschritte der letzten Jahre eröffnen der Chirurgie fast unbegrenzte Möglichkeiten. Die minimal-invasiven Operationstechniken haben die operative Behandlung grundlegend verändert. Durch Minimierung der Zugänge zu den Körperhöhlen werden notwendige Eingriffe für den Patienten weitaus schonender. Weniger Schmerzen, geringere Nebenwirkungen und Komplikationen, wie Narbenbrüche, und eine wesentlich frühere Mobilisation sind bedeutsame Vorteile der neuen Technologien.  In unserem Krankenhaus haben diese Techniken einen besonderen Stellenwert und sind führend in der gesamten Chirurgie. Mehr als 85 % aller allgemein- und bauchchirurgischen Eingriffe werden in unserer Klinik minimal-invasiv durchgeführt. Die Häufigkeit der minimal-invasiven Eingriffe bei Blinddarmentzündung, Divertikelkrankheit des Dickdarmes, Gallensteinleiden oder Refluxerkrankung der Speiseröhre haben 100 % erreicht. Diese Leistungen werden rund um die Uhr bereitgehalten. Bei Leistenbruchoperationen beträgt der Anteil immerhin auch fast 90%.

Der Hauptvorteil der endoskopischen Chirurgie liegt in der Minderung des für den Zugang zum Operationsgebiet erforderlichen Traumas. Chirurgische Eingriffe werden unter Sicht durch das Laparoskop in geschlossenen Körperhöhlen ausgeführt, der Chirurg kann also über den Bildschirm operieren. Neben dem Wegfall eines großen, schmerzhaften Schnittes fällt ins Gewicht, dass für die Präparation vor Ort miniaturisierte, feine Instrumente Verwendung finden, wodurch auch das Trauma durch die chirurgische Präparation weiter verringert werden kann. Darin liegt der Hauptvorteil der neuen Methode. Die Einführung der laparoskopischen Chirurgie stellt den bedeutendsten Fortschritt der letzten Jahre in der Allgemeinchirurgie dar.

  • Refluxchirurgie bei Refluxerkrankungen (Fundoplikatio)
  • Magenchirurgie bei gut- und bösartigen Erkrankungen
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen bei M. Crohn und Colitis ulcerosa
  • Divertikulitis des Dickdarmes (Minimal invasiv)
  • Gallenblase und Gallenwege
  • Appendizitis/ „Blinddarmentzündung“
  • Lebercysten
  • Milz

Allgemeinchirurgie

  • Varizen und Wiederholungseingriffe (Rezidiv-Varikosis)
  • Weichteilchirurgie (Abszesse, Lymphknoten, Narbenrevisionen, Ulcus cruris, Dekubitus)
  • Diagnostische Laparoskopie und Adhäsiolyse
  • Probeexcisionen offen/ laparoskopisch bei Tumorverdacht

Kinderchirurgie

  • Appendix (Blinddarm)
  • Offener Processus vaginalis (Leistenhernie)
  • Pyloromyotomie

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Professor von Beckerath ist stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Angiologie der DGK Viersen – Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie und Ärztlicher Direktor des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen, Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, ist anlässlich der 89. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) zum stellvertretenden Sprecher der Arbeitsgruppe Angiologie (AG2) gewählt worden. Die […]

03.05.2023 Elternschule

Zusätzliches Angebot an Geburtsvorbereitungskursen

Geburtsvorbereitungskurse haben eine lange Tradition und erfreuen sich mehr denn je großer Beliebtheit. Auch die Elternschule des AKH Viersen bietet eine Vielzahl praxisnaher Kurse und Work-Shops an, um Familien während der Schwangerschaft zu unterstützen und diese auf das Leben mit einem Neugeborenen vorzubereiten.

09.03.2023 spenden-fuer-patienten-der-kinderklinik-im-akh-viersen

Spende der Filiale Viersen der Sparkasse Krefeld

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01.03.2023 Besuchsregelungen AKH Viersen

Geänderte Besucherregelung ab dem 01. März 2023

Neue Besucherregelung ab dem 01.03.2023 Die Corona-Besuchsregelungen werden ab dem 01. März weiter gelockert. Daraus ergeben sich folgende neue Regelungen für Besuche von Patienten: Jeder Patient kann Besuch empfangen. Der Besucher muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zutritt ist nur für symptomfreie Besucher möglich. Um das nach wie vor bestehende Infektionsrisiko ­– auch für Mitpatienten und Mitarbeitende […]