Inkontinent? – Das AKH spricht darüber
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen lädt im Juni wieder zu zwei Veranstaltungen zur Weltkontinenzwoche ein. In diesem Jahr neu gibt es speziell einen Abend für Schwangere.
Allein in Deutschland sind etwa fünf Millionen Menschen von einer koronaren Herzkrankheit (KHK) betroffen, 120.000 sterben jährlich daran. Typisch für die KHK ist die Verkalkung der Herzkranzgefäße, medizinisch auch Arteriosklerose genannt. Die Blutgefäße, die das Herz umgeben und mit Blut versorgen, werden durch Ablagerungen (Plaques) verengt und teilweise verschlossen. Diese Symptome erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Deutsche Herzstiftung nimmt in diesem Jahr zu ihren Herzwochen die KHK besonders in den Fokus. Auch das Allgemein Krankenhaus Viersen (AKH) beteiligte sich wieder an der Aktion. Bei einem Vortragsabend beleuchteten Dr. Caspar Burkhard-Meier von der Kardiopraxis Viersen und Rostom Gortamashvili, Oberarzt in der Klinik für Kardiologie und Angiologie des AKH, besonders die Aspekte der Prävention, Diagnose und Therapie. Der Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Nicolas von Beckerath, führte in das Thema ein und begrüßte die zahlreichen Zuhörer.

(v.l.) Oberarzt Rostom Gortamashvili, Dr. Andrea Marliani von der Deutschen Herzstiftung, Dr. Caspar Burkhard-Meier und Prof. Dr. Nicolas von Beckerath Foto: Angela Pontzen
„Gesünder leben heißt länger leben. Die beste Therapie ist Prävention“, sagt Dr. Caspar Burkhard-Meier, der sich in seinem Vortrag darauf konzentrierte, wie der Lebensstil die Gesundheit beeinflusst. Zu den klassischen fünf Risikofaktoren für die Entstehung einer Arteriosklerose zählen laut Burkhard-Meier und zahlreichen medizinischen Studien Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, erhöhtes Cholesterin und Diabetes mellitus. Das hohe Lebensalter sei in den vergangenen Jahren als weiterer Faktor hinzugekommen. „Die Ursachen, die zu den Risikofaktoren führen, sind zu 80 bis 90 Prozent auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen“, sagt der Experte und damit von jedem selbst zu steuern. Als ungesund bezeichnet er fettreiche, salzhaltige und fleischlastige Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Stress. Habe man mit 50 Jahren die Risikofaktoren „im Griff“, lebe derjenige zehn Jahre länger als jemand mit Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhtem Cholesterin. Kleine Veränderungen könnten teilweise eine große Wirkung haben: So senke beispielweise eine Gewichtsreduktion um fünf Kilogramm den Blutdruckwert um 4,4mm/Hg und verbessere die Glukosetoleranz erheblich. Auch wenn man mit 50 Jahren noch das Rauchen einstelle, habe das eine positive Auswirkung auf den Blutdruck.
Der Normalwert für den Blutdruck liege bei 120/70 in jedem Alter. Dass der Blutdruck im Alter höher sein dürfe, habe die Wissenschaft in jüngster Zeit revidiert. Dr. Caspar Burkhard-Meier machte mit seinem Vortag Mut dazu, gesund zu leben.
Wenn die Umstellung der Lebensweise nicht reicht und die Herzkranzgefäße durch Plaquesablagerungen die Durchblutung des Herzens bereits behindern sowie Schmerzen auftreten, sollte eine ausführliche und stufenweise Diagnostik im Krankenhaus durchgeführt werden. Oberarzt Rostom Gortamashvili stellte in seiner Übersicht die diagnostischen Möglichkeiten und Therapieformen vor. Je nach vermutetem Schweregrad der KHK wird mittels Computertomografie, einer Stress-Echokardiografie oder Stress-MRT oder einer Myokardszyintigrafie die Diagnose erstellt. So zeige das Stress-Echo das Nachlassen der Pumpkraft des Herzens unter Belastung in den Bereichen, in denen Engstellen in den Herzkranzgefäßen vorliegen, sagt Gortamashvili. Eine Myokardszintigraphie gebe Aufschluss über Durchblutungsstörungen oder Schädigungen des Herzmuskels. Je nach Befund werde zusammen mit dem Patienten eine geeignete Therapie besprochen.
In vielen Fällen ist das Einsetzen eines Stents (kleines Drahtgitterröhrchen) schon ausreichend, um das Gefäß dauerhaft offen zu halten. Während einer Herzkatheteruntersuchung, bei der mit Kontrastmittel die verengte Arterie sichtbar gemacht wird, wird der Stent an die richtige Stelle platziert. Ballondehnungen erfolgen in der Regel vor und nach der Stentimplantation. Seien bei komplexer Erkrankung mehrere Herzkranzgefäße betroffen und oder hätten frühere Behandlungen mit einem Herzkatheter keinen dauerhaften Erfolg gebracht, könnten das Indikationen für eine Bypassoperation sein. „Eine Stentbehandlung weitet die Engstellen in den Herzkranzgefäßen auf, ein Bypass umgeht sie mit Gefäßen, die dem Körper an anderer Stelle entnommen werden“, erklärt Gortamashvili erklärt den Unterschied.
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen lädt im Juni wieder zu zwei Veranstaltungen zur Weltkontinenzwoche ein. In diesem Jahr neu gibt es speziell einen Abend für Schwangere.
Eine Krebsdiagnose ist für Betroffene und Angehörige immer noch eine Herausforderung. Doch es gibt eine positive Nachricht: Trotz steigender Neuerkrankungsrate sinkt die Zahl der Sterbefälle aufgrund einer Krebsdiagnose. Ursachen für den Rückgang der Sterblichkeit sind verbesserte Behandlungsmethoden, Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention. Ein Team von Chefärzten am Allgemeinen Krankenhaus Viersen hat beim 3. Viersener Onkologietag die neuesten Erkenntnisse zu Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten vorgestellt. Der Vorsorge und einem „gesunden Lebensstil“ kommen dabei eine entscheidende Rolle zu.
Die Chefärzte des Allgemeinen Krankenhaus Viersen und Experten des Onkonett Viersen stellen zum 3. Viersener Onkologietag am Donnerstag, 16. April, ab 17 Uhr aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin vor. Fünf Kurzvorträge sowie eine abschließende Diskussionsrunde bieten Raum für einen fundierten Einblick in Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten.
(03.03.2026) Zur ersten Fachtagung „Traumasymposium Viersen 2026“ hatte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH), Dr. Christian Rusu, Mediziner, Fachpublikum und Interessierte ins Bürgerhaus Dülken eingeladen: Namhafte Experten aus ganz Deutschland referierten einen Tag lang zum Thema Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenverletzungen.
Es war ein langer Weg, der nun mit dem dreitägigen großen Audit der Zertifizierungsgesellschaft ClarCert abgeschlossen ist: Ab jetzt darf sich das Allgemeine Krankenhaus Viersen „babyfreundlich“ nennen.
Für alle Altweibermuffel hat das AKH Viersen ein Alternativangebot. Wir laden am Donnerstag, 12. Februar, von 14 bis 17 Uhr Pflegefachkräfte zu einem Kennenlernnachmittag ein. Unkompliziert bei einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk mit karnevalistischem Gebäck können sich interessierte Fachkräfte im Bistro la Vie des AKH den Mitarbeitenden der Intensivstation (ITS) und der Pflegedirektorin Elke […]
Die Mitarbeitenden des AKH haben über Monate gewerkelt und gebastelt: Ihre Waren wurden auf dem Weihnachtsbasar des AKH verkauft: Was mit dem Geld passiert lesen Sie hier.
Das Allgemein Krankenhaus Viersen beteiligte sich mit einem Vortragsabend an den Herzwochen. Dr. Caspar Burkhard-Meier und Rostom Gortamashvili, beleuchteten besonders die Aspekte der Prävention, Diagnose und Therapie. Was zu einem gesunden Herzen beiträgt, lesen Sie hier.
Die meisten Menschen reden nicht gerne darüber, weil es für sie immer noch ein Tabuthema ist. Das Allgemeine Krankenhaus Viersen hat mit seiner Vortragsveranstaltung „Was tun bei Inkontinenz?“ das Tabu gebrochen und auf Ursachen, Symptome und vor allem erfolgreiche Behandlungsmethoden aufmerksam gemacht. Der Zulauf war so groß, dass zusätzliche Stühle in den Saal gestellt werden […]