Die violette Schleife steht als Symbol für die Krebsaufklärung.
Sowohl die Neuerkrankungsrate, als auch die Sterberate an Krebs sind laut Deutschem Ärzteblatt bei Frauen und Männern rückläufig, dennoch leben rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Krebserkrankung, die in den letzten fünf Jahren diagnostiziert wurde. Bei Männern ist immer noch mit Stand aus dem Jahr 2023 Prostatakrebs mit 28,8 Prozent die häufigste Diagnose, gefolgt von Lungen- (12,2 Prozent) und Darmkrebs (10,9 Prozent). Lungen- (10,3 Prozent) und Darmkrebs (10,4 Prozent) liegen bei den Frauen leicht unter dem Stand der Männer. Die Diagnose Brustkrebs erhielten 2023 mit 31,1 Prozent die meisten Frauen.
Die Chefärzte des Allgemeinen Krankenhaus Viersen und Experten des Onkonett Viersen stellen zum 3. Viersener Onkologietag am Donnerstag, 16. April, ab 17 Uhr aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin vor. Fünf Kurzvorträge sowie eine abschließende Diskussionsrunde bieten Raum für einen fundierten Einblick in Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten.
Der Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Dr. Mathias Friebe, stellt die aktuellen Krebsvorsorgemaßnahmen in der Gastroenterologie vor und gibt einen Überblick über sinnvolle Früherkennungskonzepte. Welche Methoden gibt es, welche Indikationen greifen und welche Ergebnisse sind erkennbar? Dr. Knut Franke, Chefarzt der Klinik für Urologie, widmet sich der Leitlinie zum Prostata-Karzinom und stellt aktuelle Empfehlungen, diagnostische Wege und Therapieoptionen vor. Dr. Karsten Woelke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie, beleuchtet Screening, Vorsorge und Diagnostik bei Bronchialkarzinom: Wer sollte sich testen lassen, welche Testverfahren gibt es, und wie verläuft der Weg von der Risikoeinschätzung bis zur Diagnose ab? Prof. Dr. Nadja Lehwald-Tywuschik, Chefärztin der Klinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie, legt in ihrem Vortrag „personalisierte Chirurgie bei Darmkrebs“ den Fokus auf Konzepte für „maßgeschneiderte“ Operationen. Denn bei jedem Patienten wird der individuelle Krankheitsverlauf berücksichtigt und dafür ein spezieller Therapieansatz entwickelt. Da eine Krebserkrankung den ganzen Menschen betrifft, können auch ergänzende Ansätze aus Ernährung, Bewegung und Psychoonkologie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Dr. Ralph Thoms vom Onkonett Viersen erklärt in seinem Vortrag „Integrative Onkologie“, was neben der klassischen Therapie noch hilft. Der Chefarzt der Klinik für Onkologie und Hämatologie, Dr. Johannes Steiff, moderiert die Abschlussdiskussion mit allen Referenten. Fragen aus Klinik, Praxis und Forschung werden diskutiert und ein Ausblick formuliert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung, die im Bistro la Vie des AKH, Hoserkirchweg 63, stattfindet, ist nicht notwendig. Nach den Vorträgen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, bei einem Imbiss mit den Experten ins Gespräch zu kommen und sich an Infoständen im Foyer von onkologischen Pflegekräften, Physiotherapeuten und Kolleginnen des Sozialdienstes weiter zu beraten zu lassen.
Prof. Dr. Nadja Lewald-Tywuschik, Chefärztin für Viszeral- und Allgemeinchirurgie
Dr. Karsten Woelke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie
Dr. Johannes Steiff, Chefarzt der Klinik für Onkologie und Hämatologie
Dr. Mathias Friebe, Chefarzt der Klink für Gastroenterologie
Eine Krebsdiagnose ist für Betroffene und Angehörige immer noch eine Herausforderung. Doch es gibt eine positive Nachricht: Trotz steigender Neuerkrankungsrate sinkt die Zahl der Sterbefälle aufgrund einer Krebsdiagnose. Ursachen für den Rückgang der Sterblichkeit sind verbesserte Behandlungsmethoden, Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention. Ein Team von Chefärzten am Allgemeinen Krankenhaus Viersen hat beim 3. Viersener Onkologietag die neuesten Erkenntnisse zu Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten vorgestellt. Der Vorsorge und einem „gesunden Lebensstil“ kommen dabei eine entscheidende Rolle zu.
Die Chefärzte des Allgemeinen Krankenhaus Viersen und Experten des Onkonett Viersen stellen zum 3. Viersener Onkologietag am Donnerstag, 16. April, ab 17 Uhr aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin vor. Fünf Kurzvorträge sowie eine abschließende Diskussionsrunde bieten Raum für einen fundierten Einblick in Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten.
(03.03.2026) Zur ersten Fachtagung „Traumasymposium Viersen 2026“ hatte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH), Dr. Christian Rusu, Mediziner, Fachpublikum und Interessierte ins Bürgerhaus Dülken eingeladen: Namhafte Experten aus ganz Deutschland referierten einen Tag lang zum Thema Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenverletzungen.
Es war ein langer Weg, der nun mit dem dreitägigen großen Audit der Zertifizierungsgesellschaft ClarCert abgeschlossen ist: Ab jetzt darf sich das Allgemeine Krankenhaus Viersen „babyfreundlich“ nennen.
Für alle Altweibermuffel hat das AKH Viersen ein Alternativangebot. Wir laden am Donnerstag, 12. Februar, von 14 bis 17 Uhr Pflegefachkräfte zu einem Kennenlernnachmittag ein. Unkompliziert bei einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk mit karnevalistischem Gebäck können sich interessierte Fachkräfte im Bistro la Vie des AKH den Mitarbeitenden der Intensivstation (ITS) und der Pflegedirektorin Elke […]
Die Mitarbeitenden des AKH haben über Monate gewerkelt und gebastelt: Ihre Waren wurden auf dem Weihnachtsbasar des AKH verkauft: Was mit dem Geld passiert lesen Sie hier.
Das Allgemein Krankenhaus Viersen beteiligte sich mit einem Vortragsabend an den Herzwochen. Dr. Caspar Burkhard-Meier und Rostom Gortamashvili, beleuchteten besonders die Aspekte der Prävention, Diagnose und Therapie. Was zu einem gesunden Herzen beiträgt, lesen Sie hier.
Die meisten Menschen reden nicht gerne darüber, weil es für sie immer noch ein Tabuthema ist. Das Allgemeine Krankenhaus Viersen hat mit seiner Vortragsveranstaltung „Was tun bei Inkontinenz?“ das Tabu gebrochen und auf Ursachen, Symptome und vor allem erfolgreiche Behandlungsmethoden aufmerksam gemacht. Der Zulauf war so groß, dass zusätzliche Stühle in den Saal gestellt werden […]
Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod von Heinz Prost (links) erfahren, der sich über viele Jahre mit großem Engagement, Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit als Patientenfürsprecher für die Belange unserer Patientinnen und Patienten eingesetzt hat.