Inkontinent? – Das AKH spricht darüber
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen lädt im Juni wieder zu zwei Veranstaltungen zur Weltkontinenzwoche ein. In diesem Jahr neu gibt es speziell einen Abend für Schwangere.
Viersen – Herbstzeit ist Erkältungszeit. Auch im Kreis Viersen steigen die Zahlen der Atemweginfektionen und das besonders bei Kindern. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen bestätigt den Trend: Infektionen aller Art bilden hier den Behandlungsschwerpunkt. Erst kürzlich lag ein zwei Monate alter Säugling, der sich mit dem RS Virus infiziert hatte, fünf Tage lang auf der Intensivstation und musste beatmet werden. „Inzwischen geht es ihm aber wieder gut“, freut sich Chefarzt Dr. Bartholomäus Urgatz.
„Wir sind froh, auf unserer Kinderintensivstation ausreichend Beatmungsplätze zu haben“, betont der Kinderarzt. Entlastung versprechen er und sein Team sich künftig durch die neue Impfempfehlung der STIKO gegen RS Viren. Seitdem der Impfstoff vorhanden ist, werden Neugeborene zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag im Rahmen der U2 im AKH geimpft. Die überwiegende Zahl der Eltern nehme diesen Schutz für ihr Kind auch in Anspruch. Die Impfung sei sehr gut verträglich und habe zudem kaum Nebenwirkungen, so Urgatz.
Doch nicht nur für Infektionen stehen die Kinderärzte und Pflegekräfte im AKH bereit: Auch Behandlungen und Operationen mit urologischem, viszeralen oder HNO-Schwerpunkt gehören zum Alltag. Ebenso sämtliche radiologischen oder neurologischen Untersuchungen. Zudem ist die Klinik zertifiziertes Diabeteszentrum. Dank dieses breiten fachmedizinischen Spektrums bleiben den Familien im Kreis Viersen weite Anfahrtswege erspart. AKH-Geschäftsführer Kim-Holger Kreft berichtet: „Das Team der Kinderklinik war hocherfreut, als bekannt wurde, dass im Rahmen der Krankenhausplanung des Ministeriums der perinatale Schwerpunkt für den Kreis Viersen im AKH bleibt.“
Weiterer Pluspunkt: Die Kinderklinik bietet die volle Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie eine Weiterbildung zum pädiatrischen Diabetologen an. Dr. Hannah Echelmeyer ist glücklich, ihre ärztliche Weiterbildungsassistenz gerade am AKH zu absolvieren: „Wir sind ein sehr familiäres Team und ein Krankenhaus der kurzen Wege.“ Das sei nicht nur für die Mit-arbeitenden, sondern auch für die kleinen Patienten und ihre Eltern ein großer Vorteil. „Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche sowie Kinder- und Jugendlich bis 18 Jahren sind hier in den allerbesten Händen“, sagt die junge Ärztin.
Die Eltern spielen bei der Behandlung von Kindern eine große Rolle, weiß Stationsleitung Sabine Peters: Daher werden diese bis zum achten Lebensjahr mit aufgenommen, egal bei welcher Erkrankung. Zudem können Eltern ihre Kinder rund um die Uhr besuchen. „Unsere Klinik verfügt über ein Elternzimmer, ein Spielzimmer sowie einen Spielplatz. Im krankenhauseigenen Kids Club kümmert sich eine Erzieherin um die Betreuung.“ Ergänzt wird das Team durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Psychotherapeuten. „Für Eltern von Frühgeborenen, die länger im Krankenhaus behandelt werden müssen, existieren Elternapartments“, ergänzt Bereichsleitung Simone Bernhardt. „Hier zeigen wir, wie die Beatmung und das Absaugen funktionieren.“ Ziel sei es, allen Kindern ein würdevolles und schmerzfreies Leben zu ermöglichen.
„Aktuell ist geplant, die Kinderklinik zu modernisieren“, berichtet AKH Geschäftsführer Dr. Thomas Axer. „Die Zimmer sollen freundlicher gestaltet werden.“

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Das Wohl der kleinen Patienten im AKH Viersen liegt ihnen besonders am Herzen. Von links: Simone Bernhardt (Bereichsleitung Kinderklinik/Mutter-Kind-Zentrum), Anke Kraft (Oberärztin), Dr. Bartholomäus Urgatz (Chefarzt), Dr. Hannah Echelmeyer (Assistenzärztin), Sabine Peters (Stellvertretende Bereichsleitung Kinderklinik/Mutter-Kind-Zentrum) und Enriketa Oka (Oberärztin).
Foto: Kaspar Müller-Bringmann / Abdruck honorarfrei
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen ist mit 315 Planbetten ausgestattet und behandelt jährlich rund 18.000 Patienten stationär sowie nahezu 30.000 Patienten ambulant. Mit seinen zwölf Fachabteilungen leistet es einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung im Kreis Viersen und darüber hinaus. Mit etwa 900 Mitarbeitern zählt das AKH zu den größten Arbeitgebern in Viersen.
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Eine Krebsdiagnose ist für Betroffene und Angehörige immer noch eine Herausforderung. Doch es gibt eine positive Nachricht: Trotz steigender Neuerkrankungsrate sinkt die Zahl der Sterbefälle aufgrund einer Krebsdiagnose. Ursachen für den Rückgang der Sterblichkeit sind verbesserte Behandlungsmethoden, Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention. Ein Team von Chefärzten am Allgemeinen Krankenhaus Viersen hat beim 3. Viersener Onkologietag die neuesten Erkenntnisse zu Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten vorgestellt. Der Vorsorge und einem „gesunden Lebensstil“ kommen dabei eine entscheidende Rolle zu.
Die Chefärzte des Allgemeinen Krankenhaus Viersen und Experten des Onkonett Viersen stellen zum 3. Viersener Onkologietag am Donnerstag, 16. April, ab 17 Uhr aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin vor. Fünf Kurzvorträge sowie eine abschließende Diskussionsrunde bieten Raum für einen fundierten Einblick in Vorsorge, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten.
(03.03.2026) Zur ersten Fachtagung „Traumasymposium Viersen 2026“ hatte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH), Dr. Christian Rusu, Mediziner, Fachpublikum und Interessierte ins Bürgerhaus Dülken eingeladen: Namhafte Experten aus ganz Deutschland referierten einen Tag lang zum Thema Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenverletzungen.
Es war ein langer Weg, der nun mit dem dreitägigen großen Audit der Zertifizierungsgesellschaft ClarCert abgeschlossen ist: Ab jetzt darf sich das Allgemeine Krankenhaus Viersen „babyfreundlich“ nennen.
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Die Mitarbeitenden des AKH haben über Monate gewerkelt und gebastelt: Ihre Waren wurden auf dem Weihnachtsbasar des AKH verkauft: Was mit dem Geld passiert lesen Sie hier.
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